St. Katharinenspital Regensburg – Brauerei
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Virtuelles Brauhaus


2. Brauhaus


Im Brauhaus führt uns der Weg der Bierproduktion vom Sudhaus über den Gärkeller, den Lagerkeller und die Filtration in die Abfüllung.

Sudhaus

Blick ins Sudhaus
Blick ins Sudhaus

Blick in den Läuterbottich
Blick in den Läuterbottich

Maischen
So, jetzt kann der eigentliche Brauprozess beginnen!
Im Sudhaus wird beim Maischen Wasser und Malzschrot vermischt, was unter Einwirkung von malzeigenen Enzymen zu einer Aufschließung der Malzinhaltsstoffe führt. Die dabei entstehende trübe Flüssigkeit heißt Maische; sie enthält bereits den „Zucker“ (Maltose), den die Hefe so sehr liebt wie der Bayer seinen Schweinebraten.
Während der Gärung wird die Hefe diesen Zucker aufnehmen und in Alkohol umsetzen.

Abläutern
Da die Maische noch viele Trübungsteile beinhaltet, werden in einem speziellen Bottich die Feststoffe von der Flüssigkeit getrennt. Diesen Behälter nennt der Brauer Läuterbottich. Der Boden dieses Gefäßes ist wie ein feines Sieb aufgebaut und ermöglicht uns, nachdem sich die Feststoffe auf diesem Sieb abgesetzt haben, eine Filtration der Maische.
Die gewonnene klare Flüssigkeit heißt im Fachjargon „Würze“. Den Gehalt an Zucker (Maltose) in der Würze nennt man Stammwürze.

Kochen
Endlich ist es nun auch für den Hopfen soweit!
Denn nachdem man die Würze zum Kochen gebracht hat, wird der Hopfen zugegeben. Dies muss beim Kochen geschehen, da der Hopfen seine Inhaltsstoffe nur bei Kochtemperatur freigibt!

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