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Gärkeller
Nach dem Sieden der Würze kühlen wir sie auf ca. 7–8 °C ab, da wir unseren „Kollegen Hefe“ nicht verbrühen wollen. Die Hefe dankt uns das nach ihrer Zugabe zur abgekühlten Würze mit einer kräftig einsetzenden Gärung. Während der Gärung wandelt die Hefe die Stammwürze in Alkohol, Kohlendioxid und Wärme um. Da es sich um offene Bottiche handelt, entweicht das Kohlendioxid. Die Gärungswärme wird mittels Kühlung abgeführt. Nach ca. 8 Tagen ist die Hauptgärung abgeschlossen. Die Hefe hat sich zum größten Teil am Boden des Bottichs abgesetzt. In den Bottichen befindet sich jetzt „Jungbier“, das schon Alkohol beinhaltet, aber seine geschmackliche Reife und Bekömmlichkeit noch nicht erlangt hat.